Eine Verschmelzung von Technik und Minimalismus mit Fokus auf wunderschöne Kantenverarbeitung.

Je minimalistischer das Design, desto geringer der Spielraum für Fehler. Insbesondere die Kantennaht einer Geldbörse fällt sofort auf, selbst bei kleinsten Ungenauigkeiten oder Abweichungen. Der Erfolg der Designs von Tenuis und Tynd beruht auf der Kombination aus Spezialwerkzeugen und dem nötigen handwerklichen Können sowie der Tatsache, dass sie täglich die jeweils geeignete Methode für jedes einzelne Teil des Kleidungsstücks auswählen müssen.

Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung der Tenuis-Serie war die Naht der Kartenfächer. Die Kanten des dünnen Ziegenleders wurden zugeschnitten und auf eine bestimmte Breite gefaltet, dann so verklebt, dass sie der Gesamtform der Geldbörse entsprachen. Anschließend wurden alle drei Seiten von innen vernäht, wobei am Ende eine gerade Naht angebracht wurde. Dies erwies sich als weitaus schwieriger als erwartet, und selbst unter erfahrenen Lederhandwerkern und Näherinnen gab es einen deutlichen Unterschied zwischen denen, die diese Aufgabe bewältigen konnten, und denen, die es nicht konnten. Die Anforderungen waren so streng, dass bereits ein Fehler von 1 mm bedeutete, dass das gesamte Stück verworfen werden musste.

SOLA-Geldbörsen werden mit äußerster Präzision und Sorgfalt gefertigt. Auch bei Geldbörsen anderer Hersteller wird die Handwerkskunst oft gelobt, und ich bestreite das nicht – sie verfügen zweifellos über beachtliches Können. Die aufwendige Konstruktion der Kartenfächer von Tenuis ist jedoch nicht etwas, das jeder Handwerker oder jede Fabrik in Japan beherrscht. Es geht nicht nur um die Erfahrung und Technologie der gesamten Branche; die Machbarkeit der Produktion hängt von der Struktur und jedem einzelnen Teil ab, und genau das macht sie so besonders.

Tenuis 3. Generation:
https://solahanpu.com/products/tenuis-third

Tenuis 4. Generation:
https://solahanpu.com/products/tenuis-fourth

Zurück zum Blog
Vorheriger Artikel Nächster Artikel